Vergleich Steuerbelastungen und Steuersätze für Unternehmen international

Deutschland befindet sich im Jahr 2021 im absoluten Spitzenfeld der höchsten Steuern im internationalen Vergleich für Unternehmen an Platz Nummer 2 der höchsten Steuern und Abgaben, nur Japan ist schlechter.

Letztes Update 21.03.2021

Während fast alle Länder in den letzten Jahren die Unternehmenssteuern gesenkt haben, sind diese in Deutschland gleichgeblieben.

 

Dadurch befindet sich Deutschland mit einer durchschnittlichen Steuerbelastung von ca. 30% auf dem weltweit zweithöchsten Platz der Steuersätze bei der Unternehmensbesteuerung weltweit, nur in Japan sind die Steuersätze noch etwas höher. Ferner wurden mit den letzten Steuerreformen immer mehr Möglichkeiten von steuersenkenden oder steuermindernden Maßnahmen sowie Abschreibungen, Rückstellungsmöglichkeiten usw. abgeschafft.

Veränderte Rahmenbedingungen erzwingen neue individuelle Strategien für Unternehmer

Die deutlich veränderten Rahmenbedingungen vieler Länder - drastische Zunahme der Staatsverschuldungen, wirtschaftliche Instabilität in vielen Ländern, manipulierte Währungen und Zinsen sowie der Drang zu immer mehr Beschneidungen der individuellen Freiheit und Diskretion erfordert für den langfristig denkenden Unternehmer neue Lösungen, um sein Vermögen zu schützen und seine Unabhängigkeit zu wahren. 

 

Die jahrzehnte lang praktizierte Konstellation des typischen Unternehmers in Deutschland, z.B. eine GmbH oder eine Personengesellschaft zu betreinem und dazu eine einzige sogenannte Hausbank, in der Regel war das oft die hiesige Sparkasse oder Volksbank, zu haben, birgt heute erheblich mehr Risiken als Chancen. Die Methoden der Steuereintreibung zur Staatsfinanzierung nehmen zum Teil immer abenteuerlichere Ausmasse an, und auch Banken wechseln ihre Strategie und Methoden immer häufiger, leider nicht unbedingt zum Wohle ihrer Kunden.

 

Ernstzunehmende Diskussionen wie die Abschaffung des Bargeldes, Strafzinsen auf Geldeinlagen, deutliche Begrenzungen im Kapitalverkehr, Aufdeckung jeglicher Bankkonten und Guthaben, die Mithaftung von Einlagen bei Bankenpleiten und noch viele weitere Punkte mehr sind im Grunde genommen klare Indizien dafuer, wo die Reise in den kommenden Jahren hinführen wird.

 

Darum unser Tipp: 

Schauen Sie über den Tellerrand hinaus, denken Sie globaler und handeln Sie globaler. Nutzen Sie die auch Ihnen offenstehenden Möglichkeiten, die Ihnen andere Länder, Rechtssysteme und Finanzplätze für Ihren persönlichen Vorteil bieten können. 

 

Wir garantieren Ihnen, dass Sie damit in der Zukunft wesentlich ruhiger schlafen können. 

Deutschland ist kein attraktives Land für Unternehmer und Gründer mehr

Deutschland ist wahrlich kein Musterland mehr, um mit einem Unternehmen dort ein Vermögen aufzubauen. Eine der höchsten Besteuerungen weltweit, ein immenser Berg an Vorschriften und Verwaltungshürden, erhebliche Haftungsrisiken für den Unternehmer, ständige Prüfungen der Finanzbehörden und Sozialversicherungsträger erwarten Sie in Deutschland.

 

Deutschland ist im internationalen Vergleich weder ein lukratives Gründerland, noch investieren Privatinvestoren oder Private Equity Unternehmen bedeutende Summen in Deutschland. International betrachtet kennt die deutsche Rechtsform GmbH oder AG kein Mensch, was bei der Limited oder Plc völlig anders ist.

 

Natürlich, oft wird die politische und soziale Sicherheit in Deutschland in den Vordergrund gerückt: Doch diese finden Sie woanders auch, jedoch meist viel günstiger und flexibler. Deutschland scheint hier in der Tat alle Trends zu verschlafen oder es nicht mehr für nötig zu halten, etwas zu verändern - solange die Automobilindustrie läuft, ist heile Welt.

 

Dass sich dies jedoch ändern kann und wie anfällig auch die deutsche Wirtschaft ist, konnte man spätestens 2008 feststelllen, als die Finanzkrise Deutschland ebenso traf und auch dort die Staatsverschuldung massiv in die Höhe trieb. Gar nicht zu schweigen von der Covid19 Pandemie, die alles bisher Dagewesene völlig in den Schatten stellt, nebst einer Politik, die sich ganz offensichtlich immer mehr von den Bürgern abgewendet hat.

Der Steuersatz in Deutschland ist bei Kapitalgesellschaften der zweithöchste weltweit

Der Steuersatz in Deutschland ergibt sich aus verschiedenen Einzelsteuern, die voneinander abhängig sind. Hier finden Sie die Berechnungsgrundlage.

Steuer Kapitalgesellschaft Deutschland

Messwerte in %

Gewinn vor Steuern

100.00

Gewerbesteuer 100 x 3.5% x 400% = 14

  14.00

Körperschaftsteuer  100 x 15% = 15

  15.00

Solidaritätszuschlag  15 x 5.5% = 0.83

    0.83

Gesamt

  29.83

Aktuelle Unternehmensbesteuerung im Internationalen Vergleich 2021

Hier finden Sie die aktuellen Unternehmenssteuern in verschiedenen Ländern. Deutschland befindet sich hier im absoluten Spitzenfeld der höchsten Steuern weltweit - am vorletzten Platz, nur noch vor Japan.

Unternehmensbesteuerung als Graphik

Deutschland wird immer unattraktiver für Familienunternehmen

Die Rahmenbedingungen für Familienunternehmen in Deutschland werden immer schlechter. Dazu führt das Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen jährlich eine Standortstudie durch. Unter den 21 untersuchten Industrienationen zählt Deutschland mit Platz 17 zu den Schlusslichtern. Noch schlechter schneiden nur Frankreich, Spanien, Japan und Italien ab. Spitzenreiter des „Länderindex Familienunternehmen“ 2020 ist Amerika, gefolgt von Großbritannien, den Niederlanden und Kanada.

 

Im aktuellen Standortvergleich von 21 Industrienationen ist Deutschland im Vergleich zu 2018 um drei Plätze auf Rang 17 abgerutscht. Deutschland erreicht die schlechteste Position in der Geschichte des „Länderindex Familienunternehmen“

 

Schwächen des Standorts Deutschland sehen die Studienautoren vor allem im Bereich der Steuerpolitik und der Kategorie „Arbeitskosten, Produktivität und Humankapital“. Hinsichtlich der steuerlichen Belastung der Unternehmen sei die Bundesrepublik im Vergleich mit den europäischen und amerikanischen Wettbewerbern „ins Hintertreffen geraten“, heißt es in der Studie. Langfristig sei eine umfassende Steuerreform daher „unerlässlich“.

 

Auch im Hinblick auf die Qualität der Infrastruktur – sowohl der Verkehrswege als auch der Informationstechnologie – sei Deutschland gegenüber den Wettbewerbern „deutlich abgeschlagen“. Hohe Strompreise sorgen dafür, dass Deutschland auch im Bereich Energie unterhalb des Durchschnitts liegt.

 

Der Länderindex ist 2006 das erste Mal erhoben worden. Seitdem fiel Deutschland um fünf Plätze zurück. Schlechter hat sich kein anderer untersuchter Staat entwickelt.

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