Krisenvorsorge, Inflationsschutz und Vermögenssicherung wird wichtiger denn je

Die Covid19-Krise hat die seit 2018 ohnehin angespannte Situation in Europa fast explosionsartig verschärft. Die politische Verunsicherung und der Mangel an vernünftigen Entscheidungen hat weiter zugenommen. Krisevorsorge, Inflationsschutz und Vermögenssicherung wird wichtiger denn je.

Die Covid19-Krise hat die seit 2018 ohnehin deutlich angespannte wirtschaftliche Situation in Europa fast explosionsartig verschärft. Insofern liegt man sicherlich nicht falsch, wenn man diese Krise nicht nur als Ursache, sondern vielmehr auch als Brandbeschleuniger identifiziert, deren Brand durch massives politisches Versagen noch weiter angefacht wird. Das Jahr 2020 führte deshalb auch zu einer massiv angestiegenen Arbeitslosigkeit, viele klein- und mittelständische Unternehmen stehen vor dem existentiellen Ruin, viele Branchen wurden um Jahre zurückgeworfen. So wie es derzeit aussieht, wird 2021 ein wegweisendes Jahr.

Wer sich heute ernsthafte Gedanken über einen soliden Vermögensschutz oder Krisenvorsorge zur Sicherung seiner finanziellen oder unternehmerischen Existenz machen will, muss die derzeitige Gesamtsituation und die sich daraus höchstwahrscheinlich ergebenden Konsequenzen analysieren.

 

Wir möchten mit dieser Analyse eine möglichst pragmatische Zusammenfassung der derzeitigen Situation vermitteln. Natürlich haben auch wir keine Glaskugel und können nicht in die Zukunft sehen. Auch sind wir weder düstere Crash Propheten, noch unverbesserliche Optimisten.

 

Doch wir haben eine nahezu 25 jährige Erfahrung in den Finanzmärkten, verfolgen tagtäglich die internationalen Märkte, investieren selbst in den Kapitalmärkten und sehen uns eine Sache immer erst von mehreren Seiten an, bevor wir uns eine Meinung bilden. Und natürlich wird es viele geben, die völlig anderer Meinung als wir sind, was völlig in Ordnung ist.

 

Aber vielleicht gelingt es uns, den einem oder anderen ein paar Denkanstöße zu geben, sein Vermögen oder Unternehmen zu schützen oder wenigstens auf Eventualitäten vorzubereiten. Dann hätte sich diese Analyse für uns voll und ganz gelohnt.

In sechs Monaten wurden 23 Prozent der jemals geschaffenen US-Dollar zusätzlich neu gedruckt

Das Jahr 2020 war das Jahr der exponentiellen Geldmengenausweitung durch die Zentralbanken in vorher noch nie dagewesenen Höhen. Mit diesem Geld-Tsunami sollte alles, was finanziell in die Schieflage geraten war, ohne Rücksicht auf Verluste ertränkt werden. Gleichzeitig wurden Negativzinsen für mindestens die nächsten 5 Jahre manifestiert. In Deutschland wurde beispielsweise das Insolvenzrecht ausgeschaltet, die Bilanzierung von Banken wurde im Hinblick auf die Ausweisung von Risiken komplett aufgeweicht, Kurzarbeitergeld wurde in nie dagewesener Weise auf 2 Jahre verlängert, und Helikoptergeld wurde großzügig verteilt.

 

In den USA sorgte im Frühjahr und Sommer die massive breite Verteilung von Helikoptergeld bei Millionen von Menschen zu mehr Einkommen, als wenn die Betroffenen gearbeitet hätten. Doch mit Beendigung dieser Staatshilfe änderte sich dies schlagartig wieder. Laut einer Umfrage stehen nahezu 25 Prozent aller Amerikaner kurz vor der totalen Verarmung .

Während die allermeisten Bürger mit extremen Einschränkungen und Einkommenseinbußen zu kämpfen hatten und ganze Branchen monatelang keine Einkünfte mehr erzielten, stiegen gleichzeitig Vermögenswerte wie Aktien und Immobilien in noch nie dagewesener Geschwindigkeit und erreichen noch immer fast wöchentlich neue Höchststände. Im Jahr 2020 wurde in nur wenigen Monaten fast 23% der gesamten weltweiten Menge an US-Dollar neu geschaffen, in Europa sieht die Zahl nicht viel anders aus.

 

Dieses Spiel geht nun 2021 weiter, ohne abzubremsen.

 

Dies führt natürlich zu der Frage, wie lange das Gutgehen kann und ob ein Finanz- und Geldsystem, wie wir es haben, das verkraften kann. Denn was gerade passiert, widerspricht sämtlichen Grundsätzen der Makroökonomie. Geld wird zu einer unbegrenzt vorhandenen Ware, die aufgrund des Negativzinses noch dazu mehr als kostenlos zur Verfügung steht. Man hat den Eindruck, je mehr sich ein Unternehmen oder ein Staatshaushalt verschuldet, desto besser. Wirtschaftliche Kennzahlen spielen scheinbar keine Rolle mehr. Wer heute noch vernünftig bzw. kaufmännisch vorsichtig wirtschaftet, ist selbst schuld. Wer spart, muss Strafzinsen zahlen, wer dagegen Schulden über Schulden macht, ist im heutigen Finanzsystem ein gern gesehener Gast.

Kumulierte Bilanzsummen der wichtigsten Zentralbanken 2000 - 2021. Alleine 2020 erhöhte sich die Bilanzsumme von 16 Billionen USD auf nunmehr fast 24 Billionen USD, im Wesentlichen zur Finanzierung von Staatsschulden. Beachtenswert ist auch die Steigerung von 300 Prozent zur Finanzkrise 2008 von 6 auf 24 Bio. USD.

Wenn Geldmenge und Schulden keine Rolle mehr spielt, warum dann überhaupt noch Steuern zahlen?

Nicht nur wir glauben jedoch, dass diese Art des Wirtschaftens, Gelddruckens und exponentiellen Schuldenmachens in nicht allzu langer Zeit zu erheblichen Verwerfungen führen wird.

Denn wenn es keine Rolle mehr spielt, wie groß die Geldmenge oder die Verschuldung einer Volkswirtschaft ist, dann ist über kurz oder lang auch die Zahlung von Steuern und Abgaben obsolet, denn das Geld kann ja viel einfacher gedruckt werden.

 

Und wenn es ebenfalls keine Rolle mehr spielt, ob Konzerne oder Banken Gewinne erwirtschaften oder nicht, weil sie im Falle von finanziellen Schwierigkeiten sowieso vom Staat bzw. der Zentralbank gerettet werden, dann hat dies nichts mehr mit einer wettbewerbsorientierten Marktwirtschaft zu tun, sondern mit staatlicher Planwirtschaft.

 

Sollten Kredite oder Verluste, die von Privatpersonen, Unternehmen oder der öffentlichen Hand nicht mehr bedient werden, einfach abgeschrieben werden können oder in sogenannte Bad Banks etc. ausgegliedert werden können, ohne dass dies zu Konsequenzen führt, dann sind diejenigen, die ihre Kredite bedienen, die Gelackmeierten.

 

Und sollten, so wie es beispielsweise in Großbritannien, Spanien oder Italien der Fall ist, Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst weitaus mehr Einkommen erhalten als Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft, dann ist der Weg zur Planwirtschaft ebenfalls nicht mehr weit. Denn warum sollte sich ein Arbeitnehmer den Arbeitsplatz- und Wettbewerbsrisiken der Marktwirtschaft stellen, wenn er anstatt dessen gemütlich und ohne großes Risiko im öffentlichen Dienst arbeiten kann und dafür auch noch besser entlohnt wird. Schön blöd wäre er, das nicht zu tun.

Viele trauen dem Frieden nicht mehr.

Wir beobachten seit vielen Monaten eine immer mehr zunehmende Nervosität und Furcht bei nahezu den meisten klein- und mittelständischen Unternehmern und Privatpersonen, die über etwas Vermögen verfügen. Dieser Trend hat sich in den letzten Monaten noch weiter verstärkt.

Viele trauen dem Frieden nicht mehr und befürchten deutliche Verwerfungen bis hin zu einem Zusammenbruch des derzeitigen Geldsystems. Besonders für Europa glauben viele, dass dunkle Wolken aufziehen. Eine nicht mehr zu stoppende Transferunion von Nord nach Süd, fehlende Fortschritte bei neuen Technologien, überdurchschnittliche Zunahme von Kontroll- und Sicherheitsgesetzen und eine immer weiter auseinander klaffende Produktivität der einzelnen Mitgliedsstaaten sind in der Tat keine guten Voraussetzungen, um Europa weiter zu vereinen, sondern eher, Spaltungen und Missgunst wieder zu vergrößern.

Obwohl die Produktivität und das Bruttoinlandsprodukt in Europa seit Jahren nicht mehr nennenswert steigt, wird das Drucken von neuem Geld noch erweitert, während die Zinsen noch weiter in das Negative abrutschen. Und der gerade einmal 20 Jahre alte Euro, der seit der Einführung von einer Krise in die nächste schlittert, hat immer mehr damit zu kämpfen, sein Vertrauen aufrecht zu erhalten.

 

Auch sind die meisten klein- und mittelständischen Unternehmer und Privatpersonen davon überzeugt, dass sie mehr als jemals zuvor zur Kasse gebeten werden – sei es durch geplante höhere Abgaben, einem deutlichen Anstieg der Inflation, einem verzerrten Wettbewerb mit immer mehr staatlicher Einflussnahme oder gar plötzlich angeordneten Veränderungen des Geldsystems zum Beispiel durch Kapitaltransferbeschränkungen, Einführung einer staatlich kontrollierten Digitalwährung sowie einer deutlichen Einschränkungen der Nutzung von Bargeld, alles natürlich gut getarnt unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung und der Bekämpfung der Geldwäsche durch die Mafia in Palermo.

 

Wir möchten mit dieser Analyse eine aus unserer Sicht möglichst neutrale Zusammenfassung der derzeitigen Situation vermitteln. Natürlich haben auch wir keine Glaskugel und können nicht in die Zukunft sehen. Und natürlich wird es manche geben, die völlig anderer Meinung als wir sind, was auch gut so ist. Aber vielleicht gelingt es uns, den einem oder anderen ein paar Denkanstöße zu geben, sein Vermögen oder Unternehmen besser vor einer Krise zu schützen oder wenigstens auf Eventualitäten vorzubereiten. Dann hätte sich diese Analyse für uns voll und ganz gelohnt.

Krisenvorsorge und Vermögensschutz wird für Unternehmer und Privatpersonen wichtiger denn je

Wir möchten Ihnen mit dieser 10-teiligen Analyse einen pragmatischen Überblick über die derzeitige Lage des Finanzsystems geben. Ferner möchten wir etwas näher beleuchten, ob die derzeitigen Massnahmen, die seitens der Regierungen und Zentralbanken durchgeführt werden, die Probleme lösen können oder diese sogar noch verstärken werden. Als letzten Punkt möchten wir Ihnen jedoch wichtige Handlungsempfehlungen mit an die Hand geben, die Ihnen aufzeigen sollen, welche Trends und Vorsorgekonzepte klein- und mittelständische Unternehmer oder Privatpersonen mit deren Vermögen folgen können, um sich auf mögliche Verwerfungen vorzubereiten oder aktiv das Vermögen durch kluge Krisenvorsorge schützen können.

Zustände wie zu Zeiten der Dot Com Blase

Während die Wirtschaft massiv einbricht und manche Branchen wahrscheinlich nicht überleben, steigen Aktien und Immobilien nahezu exponentiell. Warum?

Die eigentliche Krise kommt nach der Krise

Alle Anzeichen verdichten sich, dass die eigentliche Krise dann beginnen wird, wenn Corona durch einen wirksamen Impfstoff wirksam bekämpft werden wird. Spätestens dann, wenn von Krisenmodus auf Realiätsmodus geschaltet wird, beginnt das große Zittern.

Die Dimension der Schulden

Es scheint fast so, als wären Millionen heutzutage das Kleingeld, Milliarden die Portokasse und Billionen ein absolut normaler Betrag. Eine Studie gibt genauen Aufschluss darüber, über welche Summen wir eigentlich wirklich reden.

Unsere Wirtschafts-Prognose 2021 - 2023

Das wirtschaftliche und politische Handeln der letzten 24 Monate hat Konsequenzen für die zukünftige Entwicklung in den kommenden 3 Jahren. Es wäre naiv anzunehmen, spätestens in einem halben Jahr wäre wieder alles beim Alten. Wir erwarten vielmehr einen Dominoeffekt.

Unlösbare Probleme bis 2030

Wir möchten hier beileibe keinem den Optimismus und die Illusion, alles wird wieder gut, nehmen. Dennoch sehen wir einige uns alle über kurz oder lang betreffende Tatsachen, von denen wir glauben, dass diese mit den derzeitigen Möglichkeiten und auch mit Gelddrucken nicht zu lösen sind.

Wie sicher das Geld eigentlich noch ist

Kennen Sie das Märchen "Des Kaisers neue Kleider"?. Wir empfehlen Ihnen, dieses Buch unbedingt in Ihre Pflichtlektüre mit aufzunehmen, wenn Sie mehr über den Wert des Geldes heutzutage wissen möchten.

3 Argumente, warum es zu keiner Krise kommt

Es gab in den letzten 3000 Jahren keine Zeit, in der Zinsen langfristig im Null- und Negativbereich waren. Gleichzeitig führte die massive Ausweitung von Geld durch die Zentralbank in den Historie stets früher oder später zur Hyperinflation. Dennoch werden derzeit Argumente gebracht, warum dies nicht eintreten wird.

Krisenvorsorge und Vermögensschutz

Klug beraten ist, wer vorbeugende Massnahmen trifft, anstatt sich böse überraschen zu lassen. Sollte es nach der Pandemie zu einem Domineffekt kommen, sollten Sie bereits vorbereitet sein. Hier finden Sie einige Möglichkeiten, die andere Unternehmer und Privatpersonen bereits aktiv umsetzen.

Unsere Hilfe bei Krisenvorsorge und Vermögensschutz

Hier finden Sie unsere Hilfestellung für Unternehmer und Privatpersonen, wie Sie Ihr Vermögen und Ihre Vorhaben krisenfester und an die heutige Zeit zukunftsorientierter anpassen können.

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