Offshore Lösung - Hong Kong LTD Limited in Kombination mit UK Limited als steueroptimierte Holding Struktur

Steueroptimierte internationale Lösungen

Es sind grundsätzlich zwei Szenarien vorstellbar, bei denen wir eine Gesellschaft in UK (UK Limited) in Kombination mit Ihrer Offshore-Gesellschaft (Hong Kong Limited) empfehlen:

Szenario 1: UK Gesellschaft als Holding-Gesellschaft bei nicht DBA Sachverhalt

Hat Ihr Wohnsitzstaat kein DBA (Doppelbesteuerungsabkommen) mit dem Sitzstaat der Offshore-Gesellschaft in Hong Kong unterzeichnet, kann dies für Sie steuerlich unangenehme Folgen haben. Es macht daher Sinn, die Offshore-Firma an eine EU-Holding zu "hängen", deren Sitzstaat das besagte DBA mit dem Sitzstaat der Offshore-Gesellschaft unterzeichnet hat. Dies ist bei Hong Kong und der UK der Fall. Die Gründung einer UK-Holding, welche dann alleinige Gesellschafterin der Hong Kong Gesellschaft ist, wird von uns ausdrücklich empfohlen.

Szenario 2: UK-Gesellschaft als Abrechnungsgesellschaft

Oftmals kann eine Offshore-Gesellschaft nicht zur Rechnungslegung an (gewerbliche) Kunden in der europäischen Union verwendet werden. Dies ist vor allem bei Kunden in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien sehr problematisch, betrifft aber letztlich die meisten EU-Länder mit nicht angelsächsischem Hintergrund. Diese Kunden müssen Rechnungen aus einem Niedrigsteuerland vor ihrem Finanzamt umfangreich rechtfertigen und erklären.

Beachten Sie, dass dies vor allem für Dienstleistungen, Provisionen, Lizenzgebühren und andere immaterielle Güter der Fall ist. Wer Waren liefert und einen klaren Zusammenhang zwischen Waren und Sitzstaat der Offshore-Gesellschaft aufzeigen kann, ist von besagter Problematik weniger betroffen. Wer beispielsweise MP3 Player von Asien nach Europa exportiert und dafür eine Offshore-Gesellschaft in Hong Kong verwendet, wird mit der Akzeptanz seiner Rechnung weniger bis gar keine Probleme haben.

 

Wer allerdings "Beratung" oder "Marketing-Dienstleistungen" fakturiert, kann davon ausgehen, dass viele "rote Lampen" angehen. Dies möchten Sie sich selbst und Ihren Kunden sicherlich ersparen.

 

Die Lösung sieht dann so aus:

 

Da auf der einen Seite die Rechnungslegung aus den UK für Ihre Kunden unproblematisch, weil unverdächtig ist, und auf der anderen Seite die UK-Finanzbehörden mit Rechnungen von Offshore-Gesellschaften liberal umgehen, ist eine UK-Limited oft die ideale Ergänzung zu Ihrer Offshore-Gesellschaft.

 

In diesem Szenario bekommt Ihr Kunde eine Rechnung von Ihrer UK-Gesellschaft mit rein englischer Betriebsstätte und EU UST-ID. Ihre englische Gesellschaft bekommt dann eine Rechnung von der Offshore-Gesellschaft in Hong Kong.

Über einen Gewinnabführungsvertrag kann die Offshore-Gesellschaft einen Großteil des Betriebsgewinnes als "Management Fee" aus der UK-Gesellschaft herausfakturieren.

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