England Limited Vorteile, Brexit und England LTD

Welche Vorteile die England Limited jetzt und insbesondere auch nach dem Brexit bieten kann.

Man hat den Eindruck, die Welt dreht sich immer schneller. Besonders im Business Bereich haben heute Faktoren massgeblichen Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg, die vor Jahren noch relativ unbedeutend waren. Und es ist auch Fakt, dass das heutige Wachstum und der finanzielle Erfolg nicht mehr in alten, traditionellen Märkten stattfindet, sondern international. Selbst kleine Unternehmen und sogar Freiberufler koennen diesen Trend für sich persönlich nutzen.

Internationale Bekanntheit, weltweite Akzeptanz

Die Limited ist die weltweit am meisten eingesetzte Gesellschaftsform. Jeder - von England bis Indien über Asien bis hin nach Amerika kennt die Limited LTD als Gesellschaftsform. Die GmbH dagegen ist eine Gesellschaftsform ausschliesslich im deutschsprachigen Raum und in der Tat international betrachtet doch relativ begrenzt und sogar weitestgehend unbekannt.

Hohe Flexibilität zu überschaubaren Kosten

Es ist sehr schnell und recht einfach möglich, bei einer Limited Gesellschafter und Directors zu wechseln, zu erweitern oder auszutauschen. Selbst internationale Aktivitäten, Niederlassungen usw. lassen sich mit einer Limited LTD schnell und unkompliziert realisieren. Im schwerfälligen deutschen Recht bedarf dies stets notarieller Beurkundungen und Eintragungen in gerichtlichen Handelsregistern. Die kostet jedesmal viel Zeit und Geld.

Internationale Bankkonto Möglichkeiten

Versuchen Sie einmal, mit einer deutschen GmbH bei einer ausländischen Bank ein Konto zu eröffnen. Sie werden scheitern. Dies ist bei einer Limited völlig anders. Dort ist es in der Regel kein Problem, Konten in unterschiedlichen Ländern zu führen und so die Risiken zu verteilen.

Internationale Businessakzeptanz

Versuchen Sie ferner einmal, Ihrem neuen chinesischen oder indischen Geschäftspartner eine GmbH zu erklären. Eine Limited dagegen kennt jeder.Wenn Sie sagen, dass Ihre Limited Ihren Geschäftssitz in London hat, bedeutet dies automatisch eine erstklassige, internationale Reputation. Sagen Sie dagegen, dass Ihre Gmbh Ihren Sitz in Unterwaldbach in Niedersachsen hat, wird dies oft Stirnrunzeln zur Folge haben.

Hohe Flexibilität in unsicheren Zeiten

Die Uhr der unerwarteten Veränderungen tickt bekannter Weise immer schneller. Eine Krise jagt die andere, staatliche Regularien verschärfen sich kontinuierlich, und speziell auch Deutschland entwickelt sich leider immer mehr weg vom einstigen Land des florierenden Mittelstandes und Handwerks hin zu immer mehr Technokratie und zum Verwaltungskoloss. Aber auch Projekte wie EU und EURO werden dabei immer mehr zu Spielbällen von Technokraten und haben schon lange nichts mehr zu tun mit der ursprünglichen Idee eines vereinten Europas mit Frieden und Wachstum. Eine Limited schafft hier wesentlich mehr Flexibilität, ganz anderes als eine eng regulierte GmbH. Es macht also durchaus Sinn, sich diese internationale Flexibilität besonders in immer unsichereren Zeiten zu bewahren.

Unternehmerfreundliches englisches Gesellschaftsrecht, keine Insolvenzstraftat

Gemäß EU-Recht ist eine Sitzverlegung in jeden EU-Staat möglich. England ist jedoch besonders hervorzuheben. Dort profitieren Sie vom unternehmerfreundlichsten Gesellschafts- und Haftungsrecht Europas.

 

Gegenüber dem deutschen Gesellschaftsrecht ergeben sich für den Unternehmer konkret folgende Vorteile:

Kein Zwang zur Insolvenzanmeldung bei Überschuldung: Eine Frist von drei Wochen ist in England nicht gesetzlich verankert. Grundsätzlich darf das Unternehmen weitergeführt werden. Es muss jedoch strikt darauf geachtet werden, dass keine Gläubiger fahrlässig oder mit Vorsatz zu Schaden kommen. Die Benachteiligung einzelner Gläubiger muss unbedingt vermieden werden. Eine Gläubigerinsolvenz ist jedoch auch in England möglich.

Nur eingeschränkte Durchgriffshaftung

Nur eingeschränkte Durchgriffshaftung: Die Haftung des Directors (Geschäftsführers) ist auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz beschränkt. Hier kommt der Begriff des "Reckless Trading" (leichtfertiges Handeln) bzw. "Unlawful Trading" (gesetzeswidriges Handeln) zur Anwendung. Nur wenn Sie also mit voller Absicht (Betrug!) das Unternehmen in den Konkurs treiben und die Gläubiger dabei schädigen wollen oder Sie ohne Rücksicht auf eine finanziell schwierige Situation weiteragieren, als wäre nichts geschehen, sind Konsequenzen zu befürchten. Wer aber als Director ehrlich versucht, das Unternehmen zu retten, den Gürtel enger schnallt, keine neuen Schulden macht und mit den Gläubigern in Kontakt steht, kommt glimpflich davon. Gesellschafter sind grundsätzlich von der Haftung ausgenommen.

Keine Konzernhaftung

In England kennt man den Durchgriff auf verbundene Unternehmen nicht. Außer es gilt als erwiesen, dass die gleichen handelnden Personen sich hinter einer Konzernstruktur verstecken, diese also nutzen, um vorsätzlich die Gläubiger in der englischen Gesellschaft zu schädigen bzw. Vermögen zu verschieben.

Kein Staatsanwalt bei Insolvenz

Anders als in Deutschland wird in der Regel der Staatsanwalt in England nicht involviert. Es wird per se keine strafbare Handlung des Unternehmers bzw. Geschäftsführers unterstellt. Erst auf aktives Betreiben des Official Receivers (Zwangsverwalter) schaltet sich die Staatsanwaltschaft ein.

Vereinfachtes Verfahren bei der Insolvenz

Gegenüber der GmbH-Insolvenz ist das sogennante "Winding Up" (Auflösung) einer UK-Limited erheblich einfacher. Nach Abgabe des entsprechendes Antrages bei Gericht, schaltet sich der sogennante "Official Receiver" ein. Dies ist ein Beamter, der Sie interviewt und Ihren Fall prüft. Der Official Receiver schreibt dann einen Bericht an die Gläubiger und sollte keine Masse vorhanden sein, hat sich die Sache erledigt. Dieser Prozess zieht sich 8-12 Wochen hin. Ist Masse vorhanden wird ein Insolvenzverwalter bestellt. Der Official Receiver kann bei Verdacht auf kriminelle Handlungen auch den Staatsanwalt einschalten.

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